Wertvolle Erinnerungen digitalisieren

 

Ein neuer Bekannter mit dem gleichen, seltenen Familiennamen oder eine bewegende Familiengeschichte: Menschen begeben sich aus den unterschiedlichsten Gründen auf die Suche nach Antworten aus der Vergangenheit. Die Erstellung eines Stammbaumes kann dabei Interessantes zutage fördern und eine Chance sein, Familienverhältnisse zu begreifen.

Besonders die gemeinsame Durchsicht alter Fotos, Filme oder Tonspuren regt Familienmitglieder dazu an, aus ihrem Leben zu berichten und Erinnerungen zu teilen. Doch wie können private Aufzeichnungen digitalisiert und vor dem Verfall gerettet werden?

Alte Fotos und Filme umwandeln

Neben intensiven Gesprächen mit Verwandten und Bekannten, der Recherche im Internet und der Beschaffung von Urkunden können alte Familienfotos, Tonbänder und Filmmaterial einen gewinnbringenden Einblick in die Vergangenheit bieten.

Da diese wertvollen Erinnerungen in vielen Fällen über Jahrzehnte in modrigen Kellern oder feuchten Dachböden gelagert werden, lohnt sich die professionelle Digitalisierung der Materialien. Diese Schätze gehören jedoch nur in die Hände von Profis, sodass das Originalmaterial unversehrt bleibt und das Ergebnis durch Qualität überzeugt. Die Film-Retter digitalisieren analoge Medien.

Super 8 digitalisieren

Der Verfall des Super-8-Films, dem bekanntesten Schmalfilm, beginnt in der Regel nach zwanzig Jahren. Grund ist eine fehlerhafte Lagerung. Aber selbst unter optimalen Umständen hält der Film nicht länger als fünfzig Jahre.

Bei der professionellen Digitalisierung des Super-8-Films wird das Material auf die Einzelbildabtastung vorbereitet und von Staub und Schmutz befreit. Jedes einzelne Bild wird im Anschluss von einer Kamera abgetastet, um die einzelnen Bilder im Nachgang wieder zusammenzufügen.

Die Sicherung erfolgt auf einem Speichermedium und der Film kann auch im Nachgang noch mit Schnittprogrammen bearbeitet werden. Der Vorteil: Hell-Dunkel-Schwankungen und Unschärfen werden ausgeglichen.

Dias digitalisieren

Um einen digitalen Familienstammbaum anzulegen, kann auch die Durchsicht von alten Dias interessant sein. Die Qualität der Dias leidet durch Licht und Feuchtigkeit, sodass sie ausbleichen und spröde werden.

Die in den 60er bis 80er Jahren beliebten Dias oder Diafilme sind ungünstig zu lagern und das Abspielen erfordert einen Diaprojektor, die Raumverdunkelung und eine Leinwand. Durch die Digitalisierung sind die Erinnerungsstücke schnell und einfach auf einem zeitgemäßen Speichermedium verfügbar.

Fotos digitalisieren

Die Durchsicht von Familienfotos ist ein echtes Highlight auf allen Familienfeiern. Doch die analogen Bilder beginnen nach zehn Jahren deutlich zu verblassen. Risse, Flecken und Licht schaden ihnen.

Zuhause können die Fotos gerettet werden, indem man sie einscannt. Doch die professionelle Digitalisierung hat einen Vorteil: Hier lässt sich sogar der Qualitätsverlust rückgängig machen.

Negative digitalisieren

Negative waren als Backup sehr beliebt. So konnten kaputte oder verlorene Fotos immer wieder nachproduziert werden. Der Nachteil: Auch Negative leiden bei der Lagerung. Werden diese digitalisiert, erfolgt zunächst ein Einscannen. Im Anschluss werden die digitalen Negative auf einem Speichermedium gesichert.

Videokassetten digitalisieren

Bei diesem im Jahr 1970 eingeführten analogen Aufzeichnungsformat werden Bilder auf einem Magnetband gespeichert. Verschleißerscheinungen und die Empfindlichkeit der Magnetbänder bei staubigen oder feuchten Bedingungen schaden den Kassetten jedoch.

Gesichert werden die Erinnerungen durch das professionelle Überspielen auf USB-Sticks, Festplatten, DVDs oder Blu-rays. Auch anschließende Weiterbearbeitungen sind möglich.

16mm-Filme digitalisieren

16mm-Filme werden bei der professionellen Digitalisierung durch ein Unternehmen in Bits und Bytes umgewandelt. Verschiedene Speichermedien wie USB-Sticks und Festplatten stehen zur Auswahl.

35mm-Filme digitalisieren

Dieses Format wurde Ende des 20. Jahrhunderts durch digitale Produktionsmethoden ersetzt. Wenn die Qualität des Films durch eine falsche Lagerung gelitten hat, kann eine professionell durchgeführte Digitalisierung sogar zu einer Verbesserung der Qualität führen. Der Filmtransfer kann auf einen USB-Stick, eine Festplatte oder andere gewünschte Medien erfolgen.

Tonbänder digitalisieren

Kurz vor dem zweiten Weltkrieg erfreute sich die breite Masse an Kassettentonbandgeräten und wichtige, private Ereignisse wurden so dokumentiert.

Die Digitalisierung der Tonbänder schützt diese vor dem Verfall und rettet wertvolle Erinnerungen. Nach dem Überspielen können diese sogar mit Programmen wie Audacity weiterbearbeitet werden.

Das Überspielen erfolgt auf diese Dateien:

  • Audio-CD
  • MP3
  • WAV-Datei
  • oder andere Formate

Fazit

Wer seinen eigenen Stammbaum digitalisieren und Ahnenforschung betreiben möchte, nutzt insbesondere alte Fotos, Filmmaterial und Tonspuren, um Informationen zu sammeln und Antworten zu finden. Um die Erinnerungsstücke vor dem Verfall zu schützen, lohnt sich die Beauftragung eines Unternehmens, um die Medien professionell digitalisieren zu lassen. In vielen Fällen lässt sich die Qualität sogar verbessern.

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