Leben nach dem Tod

Hans Albers †

Zum Tod von Hans Albers

Hans Albers tot

Hans Albers war ein deutscher Schauspieler und Sänger.

Er wurde am 22. September 1891 in Hamburg, Deutschland, geboren.

Albers sammelte erste Schauspielerfahrungen auf Theaterbühnen, bevor er im Jahr 1915 während des I. Weltkriegs eingezogen und schwer am Bein verwundet wurde. Nach seiner Genesung spielte er in Berlin in verschiedenen Theatern. Seine ersten Rollen in Tonfilmen hatte er in "Die Nacht gehört uns", "Der blaue Engel" an der Seite von Marlene Dietrich oder "Bomben auf Monte Carlo". Eine große Theaterrolle hatte Hans Albers im Stück "Liliom" von Ferenc Molnár, in der er u.a. das Rummelplatz-Lied "Komm auf die Schaukel, Luise" sang, eines seiner bekanntesten Stücke. Überhaupt stammen die meisten Lieder, die Albers zum erfolgreichen Sänger machten, aus seinen Filmen.
Nach der Machtübernahme der Nazis wurde es für seine jüdische Lebensgefährtin Hansi Burg, einer Schauspielerin, zu gefährlich in Deutschland, daher ging sie 1939 nach England in die Emigration. Aus dieser Zeit stammt der erfolgreiche Film "Der Mann, der Sherlock Holmes war" an der Seite von Heinz Rühmann, aus dem das weltbekannte Lied "Jawoll, meine Herr'n ..." stammt. Es folgten 1943 die Farbfilme "Münchhausen" als auch "Große Freiheit Nr. 7", welcher die erste Filmpremiere nach Ende des Zweiten Weltkriegs war und in dem er sein bekanntes "La Paloma" sang. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere entstand 1954 der Film "Auf der Reeperbahn nachts um halb eins" mit dem gleichnamigen Lied, das Hans Albers unsterblich machte. In Albers' Todesjahr 1960 entstand sein letzter Film "Kein Engel ist so rein", durch den das Lied "Kriminal-Tango" berühmt wurde. Die letzten Worte des Streifens kommen aus Albers' Mund und lauteten "Das ist das Ende". Einen Monat vor seinem Tod wurde Hans Albers mit dem großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Hans Albers ist am 24. Juli 1960 im Alter von 68 Jahren in Berg am Starnberger See, Deutschland, gestorben.

Todesursache: Hans Albers setzte seine Beziehung mit Hansi Burg fort, die 1946 aus England zurückgekehrt war. Sie sollte bis zu seinem Tod dauern. Beide wohnten in einer von Albers 1933 erworbenen Villa mit 27.000 qm Grundstück in Garatshausen am Starnberger See. Der "blonde Hans" liebte seinen Cognac und war seit den 1950er Jahren alkoholabhängig, konnte dies jedoch vor der Öffentlichkeit verbergen. Dies war auch ein Grund, warum der Jungstar Curd Jürgens und nicht er die Rolle in "Des Teufels General" erhielt. Albers sagte einmal, er "habe in seinem Leben soviel Alkohol getrunken, dass ein Panzerkreuzer auf diesem See schwimmen könnte". Im Mai 1960 bricht Hans Albers während einer Theatervorstellung aufgrund schwerer innerer Blutungen zusammen. Drei Monate später stirbt der Sänger mit den strahlend blauen Augen und dem berühmten Hamburger Slang in einem Sanatorium in Berg am Starnberger See. Albers wurde in seiner Heimatstadt Hamburg auf dem Ohlsdorfer Friedhof beerdigt. Über 10.000 Menschen kamen, um Albers Lebewohl zu sagen. Regisseur Helmut Käutner sprach am Grab die Worte: "Tschüss, min Jung. Good bye Johnny! Moi Wedder end gode Fahrt". Und es erklang noch einmal das berühmte "La Paloma".

Das Grab von Hans Albers befindet sich auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg, Deutschland.

Das Grab von Hans Albers auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg
Das Grab von Hans Albers auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg
Grabstein von Hans Albers
Grabstein von Hans Albers
Sterbedaten von Hans Albers
Todestag: 24. Juli 1960
Alter:68 Jahre
Sterbeort:Berg am Starnberger See, Deutschland
Grab:Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg, Deutschland
Todesursache:Innere Blutungen

Mehr Infos zu Hans Albers:
Hans Albers auf Promi-Geburtstage.de
Hans Albers auf Wikipedia

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